Freitag, 20. August 2010

200. Tag


Kein Pyrrhussieg in Straßburg. 33 Tage der Läuterung und Einkehr. Schluß mit Mummenschanz. Eiserne Wahrheit und Aufrichtigkeit mir selbst gegenüber. Änderung der Bloggerrolle. Zeit und Freitag. Überlegungen zu Social Networking. Eher zurück zu alten Rollen mit Humor und Gelassenheit. Große Rolle der Leser, der Hörer, der Seher, der Websurfer und der Sportler. In Rückschau und Vorrausschau Glück und Zufriedenheit. Bedingtes Socializing. Behagliches Cocooning. Verloren sich finden. Scheitern als Chance. Farbenfroher Schmetterling.

Dienstag, 30. März 2010

25. Tag

Meine traurigkeit über bienchens rauswurf läßt mich fühlen wie stark ich für und mit ihr fühle. diese prekären jobs sind eine zumutung. nun hat sie den dritten job in folge verloren.1000 euro weg. viermal was ich im monat zum leben habe. schon ein mittelschweres finanzielles desaster. alle sparpläne über den haufen geschmissen. hoffentlich passiert der mutter die nächsten jahre nichts und sie bleibt gesund.muß mir unbedingt was einfallen lassen. auf jedenfall ein anruf bei der tochter. bitten. verhandeln. auf gute arbeit und zuverlässigkeit hinweisen. heute neue literatur aus der unibibliothek. wider leseplan. morgen ziegler. samstag schneider. minimum als pensum.

Donnerstag, 25. März 2010

24. Tag

Jüngers pariser tagebücher gelesen. stark literarischer einschlag mitunter. heere kreise der herr. viel erinnerungen an kafka tagebuch. diese art der lektüre wird mich dieses jahr begleiten. heute generatoren begutachtet. viel brauchbares. gags für bu-art blog im nächsten monat. noch fehlen sprüche. comic video. thema globalisierung möglicherweise. den programmentwurf im april lesen. auf sloterdijk buch im sommer gespannt. kritik unbedingt wichtig. ebenso kritische selbstkorrektur.

Montag, 22. März 2010

23. Tag

Viel gammeln im moment. kaum lesen. vorsicht geboten. heute bienchens golf abgeholt. superauto im vergleich zum alten polo. nicht ins domicil. monat schon teuer genug. um 50 euro verrechnet. wirft fragen wegen letzten jahr auf. dummerweise wurde heizung nicht abgelesen. warte auf neuen termin. genieße die frühlingshaften temperaturen. muß mich ein wenig zurücknehmen. entscheidung klar kein zampano. kunstszene erkunden. union im blick behalten. hier stärker reflexiv werden. keine architektur avantgarde in der moderne interessant. bad painting name ist programm lüpertze schwanzmalerei. was fürn arsch voll selbstmitleid.

Sonntag, 21. März 2010

22. Tag

Querköpfe gute lesung zu shoah. war im laufe des abends besoffen. ausgetickt. hassan nennt sich kastrierten moslem will katholik werden. hörte sich echt ernst an. zitat aus querköpfe nennt sich jesus christ und ist kommunist. neue bekanntschaften genossen werden freundlicher. neue comics. weiter in bildverfremdung. hutdesign. modeentwürfe gelegentlich. klasse demo. gute unterhaltungen. nett mit harry. heute ruhigen. gegen abend ernst jünger pariser tagebücher. avantgarde lexikon.

Donnerstag, 18. März 2010

18. Tag

Die zeit scheint geklaut. passt mir im kern ganz gut. lesepensum wächst. zuviel bier heute trotzdem benimm. kaufmann von venedig ausgezeichnete inszenierung in bochum. komm wieder runter und zwar schnell.

Mittwoch, 17. März 2010

17. Tag

Bummel z.z. durchs leben. brauch viel ruhephasen. muß vorsichtig sein und schlaf beobachten. kann mit lesen und mindzap heute zufrieden sein. mindzaps nun wieder auf den boden. im taranta ein wenig ausgeflippt aber was denken die sich überhaupt wenn sie überhaupt noch denken. muß neue lebenswelten auftun links zuviel betonkopf. gaby ist mir völlig fremd geworden stets kurz ab hilft keine freundlichkeit eins auf jeden fall klar und lang hin und her selbstkritischst nachgedcht der fehler liegt und lag nicht bei mir. was für eine charakterliche jämmerlichkeit einen kranken menschen zu betrügen zu hintergehen und im stich zu lassen wieviele hielten das nicht aus und starben das rührt diese hunde keinen deut und dreck. steh über den dingen heut. die verlotterung und verkommenheit wohl nicht mehr zu ändern das muß mir in den kopf. täglich tod und zerstörung. gut das die notwendigen entscheidungen getroffen mache mich für diese leute nicht zum öffentlichen clown die irren habens nicht verdient. gut das die lindageschichte zu ende bevor sie begonnen. verdacht schnell bestätigt. caute.

Dienstag, 16. März 2010

16. Tag

Linkes milieu teilweise unerträglich. vielleicht ist meine zeit im taranta gekommen. laß mich nicht länger für dumm verkaufen. nichts ehrliches reinste heuchelei aber kind nicht mit dem bade ausschütten. der genossin das nächstemal sofort verpissen sagen. wieder ans lesen kommen. morgen zeittag. tolstoifilm gutgemachte unterhaltung. historisch korrekt. tolstianer. sympathie für gräfin. neues zu bulgakow. wasserstelle in afrika. kanisterabfüllung. nischenproduktion bei biobaumwolle. pisst der dicke mich doch an. mittelstandskasper michaeltypen turnschuhe.

Sonntag, 14. März 2010

14. Tag

Spüre versuchungen. bleib treuer schluffen. was hab ich zu danken. ach ist sie so lieb verraten so oft und kaum geliebt sie leidet das keiner neidet. mein bienchen versprech mit mir hast kein pech.

Samstag, 13. März 2010

13. Tag

Konferenz psychosoziale dekonstruktion. bin zu nah dran. bpe. günther nur knapp gegrüßt. poster informierter gebildeter genosse. sprachzauber und marktpech. genossin echt ätzend in zukunft übersehen. heute klug und gelassen gehandelt. richtiger weg der traumatabehandlung aktiv offensiv keine angst vor dem outing als zyklotym.brauch wieder alte kluge klarheit weg zu noch größerer gelassenheit. übung macht den meister volker denk immer daran wer du bist warst wirst.

Freitag, 12. März 2010

12. Tag

Müde zurück aus dem theater. gespräche vorher ließen luft raus kein skandal. heute die zofe morgen quandt so ich befand. florentiner loden. nicht weit von loden zum lodel ein konsonant. allerhand. Stück kurz und gut. dachte vorher an kahle sängerin. unsinn.

Mittwoch, 10. März 2010

10. Tag

Anregende gespräche auf der fahrt nach straßburg. da erste nacht kein schlaf recht kaputt. im parlament fallen die augen zu der nachbar schnarcht. die störche in der kälte eine attraktion. schöne fachwerkaltstadt. das münster bis auf apsis und fenster enttäuschend. gute stadtführung und organisation o.k. gesoffen wie ein loch den ersten abend. das bleibt ausnahme. essen so lala. preise astronomisch wie teuer wird da erst paris. hoffe auf kontakte. flexicurity das neuste new speech produkt.

Montag, 8. März 2010

8. Tag

Gestern zu übermüdet für notizen. die letzte nacht wirkte nach. hoffe ich kann in straßburg schlafen und das schnarchen macht mir keinen strich durch die rechnung. ob gute unterhaltung wird sich zeigen. schöne vorfreude wieder mal raus. auf straßburg gespannt. wenn heut abend ein zug in die altstadt geh mit. würde ein bier im hotel vorziehen. wenn es wird wie in berlin werde großen gewinn und spaß haben.

Samstag, 6. März 2010

6. Tag

Morgens helene hegemann gelesen. gut geschrieben. packende story einer bürgergöre. ernüchterte frühreife jugend. bitter zynisch. interessante mitgliederversammlung. freundliche begrüßung. walter aus berlin wieder getroffen. neue bekanntschaften. frau aus kunst und kulturkreis fährt mit nach straßburg. roland doch ganz nett. alter sedler. gutes intro von helmut zum rotbuch der cdu. lügenpartei. reinste demagogie. stürmervergleich von mir ging zuweit. z.z. starkes zittern. finde gründe nicht. ausdruck von unbewußter unsicherheit keine ahnung. hoffe es wird in straßburg nicht zu schlimm. kulando scheint nicht zu laden. hoffe nur vorübergehende störung. heiner bastian äußerst schwach. poetisches sprachspielgewäsch. einzig wundern was so alles veröffentlicht wird. essais zur achtziger jahre literatur abgeschlossen. gemischte kost. bin gespannt ob ich heute noch bloggen kann. reise nur ein tag pause falls im hotel kein internet. blogge jetzt auf blogspot ersatzweise.

Freitag, 5. März 2010

5. Tag

Intensive gedanken zum gestrigen tag. rede zuviel über mich. gefahr ständiger wiederholung. themenkonzentrierter sprechen. sachbezogenheit. schlüssige reflexionen wie früher. zu große selbstverliebtheit. koketterie mit opferrolle mit tendenz zum selbstmitleit. jämmerlich. unbedingte notwendigkeit die isolation zu durchbrechen. morgen zur konferenz über migration. die blogs nicht vernachlässigen. volle zufriedenheit bei textgewitter. bleib im plan. arbeit mit globalisierungsmambo schnellstens weiterführen.

Donnerstag, 4. März 2010

4. Tag

Ein schöner tag. sah frühere liebe. will neue freundschaft und bin hoffnungsfroh. so freundlich h. und witz. wir tanzten türkisch art. gespräch mit venezulaner und mexikaner. psycho abgewehrt. stark belastet von der klapse. wo ist der weg der befreiung. vergebung und verzeihung. ehrliche analyse. bekämpfung des narzistischen wahns. haß und ressentiment aus frust.

Mittwoch, 3. März 2010

3.Tag

Elektr-akkustik grooves im domicil. spüre die unbedingte notwendigkeit mehr unter leute zu gehen. muß aber sparsamer sein. nicht mehr als zwei bier. vielleicht auch oper konzert einschränken. das aber nur vage überlegung.

Dienstag, 2. März 2010

2. Tag

Mal wieder früh auf den beinen. 5.15 Uhr. ausgeruht und ausgeschlafen. Ein neuer lesetag. eine stunde unterbrechung durch bienchens besuch. gestern die diät mal wieder gut durchgehalten. bleibe bei nullprinzip. liebmann mit dem roman in berlin kurzer zackiger stil. bedenkenswert für schreibversuch. typ der kurzen assoziationen. stimmung gestern in der ersten hälfte des tages verkatert. abends herrliches chopin konzert. beide klavierlonzerte und sämtliche präludien. Die zeitlektüre wieder mit dem morgenkaffee begonnen, werde dabei bleiben nach dem textgewitter zeitung zuerst zu lesen. perlentauch jeweils eine halbe stunde nachmittags. viele gedanken über tages- wochen- überhaupt planung. denke über mögliche ausgehorte nach. zunächst im wechsel domicil und taranta. einmal im monat neue kneipe versuchen. der globalisierungs mambo schwer zu schaffen bis zum 23. mai. mal sehen ob erste fassung möglich. hieße heute beginnen nach schneider lektüre. bleib heute bei jazzguitarre und koto. freude am sonntag über bettinas grußkarte. im suffkopp zu tränen gerührt. jedoch klarer entschluß kein kontakt. geburtstagsgruß. arbeitspensum nicht übertreiben und mehr zeit für muße. neue bildidee in wordfarbfächen personen montieren. verfremdung. pro woche mindestens zehn scribbler. ein epigram pro woche. ein romanfetzen in bu art bruit. lebensveränderung nicht aus augen und sinn verlieren. aussichten als künstler am größten. mehr recherche für mögliche karriere als autor. lockere schreibe üben. textstudium. essayistik. an denkbildern arbeiten. stilproben. jetzt zunächst benjaminstudien. kein adornostil. suche nach jungen autoren. anlehnung an feuilleton und wissenschaftsjournalismus. amerikanische und englische beispiele in übersetzung studieren.

Montag, 1. März 2010

1. Tag

In der jetzigkeit schreibe hier texturen der zeit. ein biographisches potpourie und lifestream kaleidoskop. die tägliche länge ist unerheblich, entscheidend das tägliche. nicht vornehmlich tätigkeiten, sondern befindlichkeiten.